Geschichte

Chronik 987-2009

987: Erlach wird erstmals urkundlich erwähnt. Eine in der Schlosskirche von Ebenfurth aufliegende Urkunde weist darauf hin, dass Leute von Elira eine kleine Dankkapelle für St. Ulrich errichtet haben.

1045: Erlaha wird erstmals urkundlich als Dorf unter den Ministerialen Wels-Lambach genannt.

1406: Ritter Hanns Laun von Rott plündert als Raubritter die Umgebung.

1408: Ritter Hanns Laun von Rott brandschatzt Erlach. 1463 Der Söldnerführer Johann von Trumau plündert die Gemeinde.

1464: Georg von Vöttau, ein Söldnerführer der mährischen Brüder, plündert die Gemeinde.

1482-1485: Die Truppen von Mathias Corvinus lagern in Erlach und bereiten die Belagerung der Burg Pitten vor.

1493: Die Pest bricht in der Gemeinde aus.

1646: Hyronimus Feitzer errichtet die Erlacher Ortskapelle.

1679: Die zweite Pestwelle sucht Erlach heim.

1685: Am 13. Juli plündert der türkische Janitscharenführer Jan Köprülü Erlach.

1713: Die dritte Pestepidemie grassiert in Erlach.

1780: Unter Kaiser Josef II. wird die Ulrichskirche geschlossen.

1809: Im Ort bricht die Cholera aus, die durch Franzosen eingeschleppt worden ist.

1850: Die Industrialisierung der Gemeinde erfolgt durch die Errichtung der Spinn- und Webfabrik Erlach.

1858: Auf Initiative von Baron Kempen von Fichtenstein wird die Ulrichskirche wieder eröffnet und renoviert.

1871: Die Katastralgemeinde Brunn-Linsberg wird Erlach angeschlossen.

1933: Mit dem Bau der Erlacher Pfarrkirche, die dem heiligen Antonius geweiht ist, wird begonnen.

1945: Am 31. März erobern die Sowjettruppen Erlach. Nachdem im Zuge der Abwehrkämpfe im Gemeindegebiet Soldaten in Notgräbern bestattet worden sind, wird im selben Jahr mit der Errichtung des Erlacher Waldfriedhofes begonnen. In den 60er-Jahren wird der Bau der Wasserversorgungsanlage in Angriff genommen.

1980: Der Ausbau der Kanalisation beginnt.

1983: Der neue Landeskindergarten wird im Beisein des Bundespräsidenten Dr. Rudolf Kirchschläger eröffnet.

1988: Die Gemeinde übersiedelt aus ihrem veralteten Verwaltungsgebäude in das neue Gemeindezentrum.

1992: Der Gendarmerieposten wird geschlossen.

1995: Am 29. Juni wird in der Landtagssitzung der Landesregierung einstimmig beschlossen, Erlach zur Marktgemeinde zu erheben.

1996: Am 5. September erfolgt im Rahmen eines großen Festes die Markterhebung.

1999: Die seit 1987 bestehende Rettungsstelle wird in den neu errichteten Bauhof verlegt.

2001: Mit dem Bau eines Pensionistenheimes gemeinsam mit der Landesregierung und der Kongregation der Salvatorianerinnen wird begonnen.

2002: Zwei neue Brunnen werden für die Trinkwasserversorgung erschlossen und der Storchenrauchfang wird renoviert.Der Gendarmerieposten für die Gemeinden Katzelsdorf, Lanzenkirchen, Walpersbach und Erlach wird eröffnet.

2004: Eine erfolgreiche Tiefbrunnenbohrung erschließt eine Thermalquelle mit 29 Grad warmen Heilwasser

2007: Mit dem Baubeginn der Therme Linsberg wird ein neues Kapitel in der Gemeindegeschichte geschrieben.

Erlach wird mit Bescheid der Landesregierung auf Bad Erlach umbenannt. 

Am 04. Oktober 2007 fand die Gleichenfeier der Therme Linsberg Asia statt

2008: 

Am 26. April 2008 fand die offizielle Eröffnung der Bad Erlacher Apotheke statt.

Am 15. Juni 2008 wurde der neue „Franz Breitsching-Steg“ und die so genannte „Arbeiterkapelle“ von Dechant Mag. Gottfried Klima gesegnet. Der neue Steg ist nach dem ehemaligen Kommandanten der FF Bad Erlach benannt und soll dessen Verdienste besonders würdigen. Die nunmehrige „Arbeiterkapelle“ war früher eigentlich eine Brunnenstation und konnte dank der Initiative von Bürgermeister Hans Rädler und der Mithilfe zahlreicher Freiwilliger auf diese Art und Weise der Nachwelt erhalten bleiben.

Am 08.08.2008 um 08:08 Uhr wurde die Therme Linsberg Asia eröffnet.

Am 23.08.2008 fand die offizielle Eröffnung der Therme Linsberg Asia durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll statt.

Die Bürgermeister der Marktgemeinde Bad Erlach:

1848-1861
1861-1865
1865-1868
1868-1869
1870-1873
1873-1877
1877-1880
1880-1886
1886-1892
1892-1896
1896-1901
1901-1905
1905-1913
1913-1920
1920-1934
1934-1938
1938-1942
1942-1945
1945-1947
1947-1955
1955-1970
1970-1984
1984-1997
1997-2000
2000-
Mathias Dorfmeister
Ignaz Hammer
Georg Hammer
Mathias Dorfmeister
Mathias Karnthaler
Josef Breitschnik
Georg Kattinger
Wilhelm Fendler
Roman Hayden
Alois Wessely
Georg Kattinger
Roman Hayden
Alois Wessely
Josef Schwendenwein
Franz Röhsler
Ing. Andreas Jeitler
Karl Buchner
Heinrich Rädler
Karl Jasansky
Leopold Baumgartner
Karl Wagner
Herbert Kovacs
Franz Ofenböck
Walter Dorner
Hans Rädler